Drei Tage auf Leben und Tod

Der deutsche Stummfilm Drei Tage auf Leben und Tod“ stammt aus dem Jahre 1929. Regie führte Heinz Paul, das Drehbuch hingegen stammte von seiner Ehefrau Hella Moja, die selber bereits eine beliebte und anerkannte Stummfilm-Schauspielerin in Deutschland war. Schauspieler des Films waren unter anderem Carl de Vogt, Angelo Ferrari, Carl Walther Meyer und Fritz Kampers.

Der Film beschreibt die Mission eines deutschen U-Boots zur Zeit des Ersten Weltkriegs und das zumeist in französischen Hoheitsgewässern. Die Besatzung muss mit allerlei Widrigkeiten kämpfen wie rammenden Frachtschiffen, Kreuzern und Kriegsschiffen oder Minen im Ärmelkanal. Dank der Umsicht und des strategischen Wissens des Kommandanten der U. C. 1, des U-Boots, werden diese Gefahren alle so gemeistert, dass die Mannschaft lebendig bleibt.

Als letzte Etappe vor der Heimfahrt in den schützenden deutschen Hafen meldet sich ein Matrose freiwillig, um in einem Tauchgang die Schiffsschrauben von einem Netz zu befreien. Dank der selbstlosen Aufopferung des jungen Matrosen, der jedoch den Tauchgang überlebt und wohlbehalten im U-Boot wieder ankommt, kann die Mannschaft ihre Mission erfolgreich abschließen und in die Heimat zurückkehren.

In der Retrospektive wird der Film als zu patriotisch rezipiert.

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